Der Ausschnitt aus der historischen Karte von Tranchot/Müffling zeigt die den Ort Brenig zur Zeit der französischen Besatzung um das Jahr 1810. Die Kartierung war damals im Maßstab 1:20.000 gehalten; außer der genauen Darstellung der damaligen Bebauung ist auch die Nutzung der Landflächen angegeben: Dabei stehen „T“ = Terres = Ackerland, B = Bois = Wald, V = Vin/Vigne = Wein . Die Kartierung sollte offenbar auch als Grundlage für die Erhebung von flächennutzungsabhängigen Steuern dienen.
Erkennbar sind in der Karte die Verläufe der heutigen Breitestraße und Vinkelgasse und durch eine Baulücke abgesetzt die Rücksgasse und der obere Schornsberg, was die alten Breniger auch heute noch „Et Engk“ nennen. Das Loch bestand aus nur wenigen Gehöften, die zu den Familien Breuer und Kuhl gehörten und eben die alte Mühle der Familie Wirtz. Die Hellstraße war gänzlich unbebaut.
Karte: Bezirksregierung Köln

Verortung in Brenig über die weibliche Linie meiner Eltern

Die mütterliche Großmutter meiner Mutter hieß Josefa Kahlscheuer und war eine geborene Lux.

Allgemeines

Brenig ist ein typischen Vorgebirgsdorf. Der Begriff Vorgebirge bezeichnet alleine den der Osthang der Ville, jenem etwa über 50 km vom Bonner Venusberg aus bis nordwestlich von Köln in NNO-Richtung sich erstreckender Horst bzw. Höhenzug, der den Südzipfel der Niederrheinischen Bucht in die Köln-Bonner-Bucht im Osten und die Zülpich-Euskirchener Börde im Westen trennt.

Bis zur Säkularisierung unter der Französischen Herrschaft zu Beginn des 19. Jahrhunderts war das linksrheinische Gebiet um Köln und Bonn feudal organisiert und lag in den Händen des Kölner Kurfürsten, der sowohl weltlicher als auch geistlicher Herrscher war und seine Residenz in der Barockzeit von der freien Hansestadt Köln zunächst nach Brühl in das Schloss Augustusburg und im 18. Jahrhundert nach Bonn verlegte, in die Gebäude der heutigen Universität.


Brenig, Rücksgasse 16 im Frühjahr 2025. Das sicherlich bereits über 200 Jahre alte kleine Fachwerkhaus ist ein typisches Tagelöhnerhaus. Dass dieses frei steht ist eher die Seltenheit. Allen Tagelöhnerhäusern gemeinsam ist ein kleiner Schuppen für die Hand-Ackergeräte, Kaninchen und Ziege. Wer wenig Einkommen hatte, konnte nicht mit staatlicher Unterstützung rechnen und musste zusehen, wie er an Einkünfte gelangte.

Landbesitzverhältnisse bis Ende des 18. Jahrhunderts

Das Land dieser der Zeit gehörte geschätzt zu 60 bis 70 % geistlichen Herren bzw. Klöstern, Stiften und Abteien, die ihren Sitz zumeist in Niederlassungen der Städte Köln und Bonn oder in anderen größeren Orten hatten und ihr Land an sogenannte Halfen verpachteten. Die zu zahlende Pacht war ertragsabhängig, worauf auch der Name Halfe hinweist, der von „Hälfte“ kommt. In den meisten Fällen war die zu zahlende Pacht jedoch weniger als die Hälfte. Das hing sehr von der Lage des geistlichen Hofes Art des dort möflichen Anbaus ab. Mitunter war auch nur ein Zehntel (Zehnt) der Ernte abzuführen. So steht in Odendorf neben der Kirche noch die aus der damaligen Zeit stammende „Zehntscheune“, in der die jeweiligen Pachtabgaben bis zur Abholung durch den Verpächter gelagert wurden.
Der große Landbesitz in geistlicher Hand ist nicht verwunderlich. Die meisten Klöster und Stifte als Träger des geistlichen Landbesitzes wurden im Mittelalter gegründet. Im Gegensatz zum Privatbesitz, der infolge von Erbschaften immer weiter verteilt wurde, gab es diesen Prozess nicht bei geistlichem Besitz. Ganz im Gegensatz nahm dieser im Laufe der Zeit durch Erbschaften frommer Zeitgenossen zu und wer als Stiftsdame oder Stiftsherr einer geistlichen Klostergemeinschaft oder einem Adeligenstift wie etwa dem Koster Schillingskapellen bei Dünstekoven beitreten wollte, musste in der Regel Immobilienbesitz als eine Art von „Mitgift“ der geistlichen Gemeinschaft beisteuern.
Etwa 20 % Landes gehörte adeligen Herren, die ihrerseits Verpflichtungen gegenüber ihren Landesherren nachkommen mussten. Die Bauern selbst hatten im Verhältnis nur sehr wenig eigenes Land das sich oft nur in den Gärten um ihre kleinen Häuser erstreckte. Sie verdienten ihr Einkommen mehr oder weniger als Tagelöhner auf den großen Pachthöfen der geistlichen Herren. Das typische Dorfbild unserer Region zeigte deshalb ein Nebeneinander von großen Bauernhöfen in geistlicher Hand neben kleinen Tagelöhnerhäusern. In bestimmten alten. Kleinen Sträßchen der Dörfer unserer Region lässt sich dieses Vermächtnis noch in der historisch gewachsenen Architektur finden, in dem Nebeneinander von ehemaligen Tagelöhnerhäuser und großen Bauernhöfen aus ehemals geistlicher Hand.

Blatzheimer Hof bzw. „Luxe Hof“, im oberen Ortsteil von Brenig im ausgehenden 18. Jahrhundert

Dieser Hof war bis zur Französischen Revolution im Eigentum der Zisterzienserinnen des Klosters Blatzheim. Im Jahre 1793, also kurz vor dem Eintreffen der französischen Revolutionstruppen im Rheinland, gehörten nach den Recherchen des Freilichtmuseums Kommern zu diesem Hof 10,44 ha Ackerland.

Die Französische Revolution erreicht das Vorgebirge

Die französiche revolution brachte ganz Europa einen tiefgreifenden Umbruch, Sie beendete in Frankreich die absolute Monarchie des „Sonnenkönigs“ Ludwig XVI., beseitigte das alte Ständesystem aus Klerus, Adel sowie Bauern und Bürger, begründete nach dem Jahrhunderte alten Römischen Recht moderne Menschenrechte und demokratische Werte unter dem Motto“Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“. Gerade von Seiten der Bürger war man auch im Rheinland den Ideen dieser Revolution gegenüber zunächst aufgeschlossen und die Geschichte des Rheinlandes wäre wohl auch anders verlaufen, wenn die Franzosen in diesem besetzten Gebiet dem gesellschaftlichen Umbruch mehr Bedeutung beigemessen hätten als dem Eintreiben von Geld zur Finanzierung ihrer weiteren Eroberungsfeldzüge. Dementsprechend wurden die Franzosen deshalb schon bald nach ihrer Ankunft weniger als Befreier denn als habgierige Besatzer wahrgenommen. Unter Napoleon Bonaparte erfolgte zu diesen Finanzierungszwecken ab 1802 der Verkauf des geistlichen Immobilienbesitzes. Als potente Käufer erwiesen sich dabei in der Regel nicht die wenigen kleinen freien Bauern, sondern die ehemaligen Pächter bzw. Halfen der zu verkaufenden geistlichen Höfe. Man brauchte eben schnell viel Geld und das war nicht von den kleinen Bauern zu bekommen. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss vom 25. Februar 1803 ging das bis dahin über Jahrhunderte hinweg im Rheinland etablierte Feudalsystem zu Ende.

In den Vorgebirgsdörfern kann man übrigens die ehemals feudalen Verhältnisse auch heute noch in der dörflich gewachsenen Architektur ablesen in einem Nebeneinader der typischen Tagelöhnerhäuser und der großen als Lehen betriebenen ehemaligen in geistlichem Besitz befindlichen Höfe.

Dieses traf in Brenig konkret für den Kuniberts- bzw. späteren Schornshof (zu St. Kunibert gehörend) zu, für den neben der Kirche ehemals gelegenen Apostelhof (zu St. Aposteln in Köln gehörend und bist in die 1970er Jahre von der Familie Hubertus Kalker betrieben) wie auch für den ehemaligen Hof der Zisterzienserinnen des Klosters zu Blatzheim.
Wer den Blatzheimer Hof von den Franzosen letztendlich wann genau kaufte, ließ sich anhand der bisher aufgefundenen und gesichteten Unterlagen noch nicht ermitteln. Derzeit bin ich nachfolgend auf plausible Annahmen angewiesen. Nach der Enteignung des klösterlichen Besitzes kaufte der Halfe Schorn vermutlich den ehemaligen Kunibertshof und verlieh sowohl diesem Hof den Namen Schornshof als auch der anliegenden Straße den Namen Schornsberg.

Unklare Informationen zu den eigenen Vorfahren

Im Taufregister des Kirchenbuchs von St. Evergislus in Brenig, etwas anderes liegt mir bisher nicht vor, taucht der Name Lux erstmals unter dem 07. Januar 1752 auf, als ein Joés, Sohn der Eheleute Wilhelmus Liefen und Elisabeth Lux getauft wurde. Interessant sind hierbei die Taufpaten, von denen als Pate ein Joés Liefen (Joés für Johannes) und als Taufpatin eine Girdruth Schorns (Girdruth für Gertrud) dokumentiert wurden. Für Taufpaten wurden traditionell in der Regel der Familie nahestehende Personen ausgewählt. Gegenüber dem Blatzheimer Hof, Schornsberg 15, stand zu der Zeit der große zum Kloster St. Kunibert gehörende Hof, dessen Gebäude auch heute noch unter der Adresse Schornsberg 22 zu finden ist. Der Pächter bzw. Halfe dieses Hofes hieß vermutlich Schorn, wie auch die vorgenannte Taufpatin des kleinen Joés Lux. Es ist deshalb nicht auszuschließen, dass Familienmitglieder meiner Vorfahren mit dem Namen Lux im Bereich des oberen Schornsberges im 18. Jahrhundert bereits zu finden waren, sei es nun auf dem Kuniberts-Hof, dem Blatzheimer Hof oder auf einem der angrenzenden kleineren freien Höfe der damaligen Tagelöhner. Zu finden ist in diesem Bereich jedoch auch der Name Liebertz und einiges spricht dafür, dass ein Vorfahre mit dem Namen Liebertz zuletzt Halfe bzw. Pächter des Blatzheimer Hofes war und diesen im Sommer 1802 nach der Säkularisierung von der französischen Regierung kaufte.


Der Lux-Hof, ehemals Blatzheimer Hof, weil dem Kloster Blatzheim gehörend, an seinem ursprünglichen
Standort in Brenig, Schornberg 15, wie er sich noch in den 1950er Jahren zeigte.
Er wurde etwa 1860 von Johann Josef Lux übernommen, während sein Bruder Franz Jakob Lux in der
Rücksgasse für sich einen neuen Hof baute.
Am linken Bildrand ist das heute noch bestehende Haus Mauel/Mirbach zu sehen und die Einfahrt zur Rücksgasse. Die Bank unter dem Telegraphenmast diente bis in die 1960er Jahre zum Abstellen von Milchkannen. Viele Bauern hatten nur eine Kuh, wegen der alleine der Milchwagen den Bauernhof nicht anfuhr. Deshalb wurden im Dorf an mehreren Plätzen sogenannte Milchbänke aufgestellt, wo der Milchwagen die gesammelten Milchkannen abholte und die geleerten zur Rückgabe abstellte. Ab etwa Mitte der 1960er Jahre nahm der Milchwagen diese Kannen nicht mehr mit, er saugte sie lediglich aus.
Foto: Stadtarchiv Bornheim


Der Schornshof, Schornsberg 22, Mitte der 1970er Jahre. Er gehörte ehemals zum Kölner Kloster St. Kunibert. Er steht auch heute noch an der Ecke Schornsberg/Hüling und wird inzwischen rein wohnlich genutzt. Ihm unmittelbar im Schornsberg gegenüber stand der Lux-Hof
Foto: Hans Peter Schneider

Als Waisenkind von Waldorf nach Brenig, vermutlich zu Verwandten

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts lag die durchschnittliche Lebenserwartung noch unter 35 Jahren. Das lag einerseits an der hohen Säuglingssterblichkeit, an der damals noch wenig entwickelten Medizin und fehlenden Krankenversicherungen. Eine im bäuerlichen Lebensalltag nicht nicht selten vorkommende Blutvergiftung (Sepsis), Lungenentzündung, diverse Viren, Herz-Kreislauferkrankungen drückten die Lebenserwartung. Menschen, die älter als 70 Jahre wurden, waren zu der Zeit selten zu finden. Wegen der hohen Säuglingssterblichkeit brachten die Frauen im Verhältnis sehr viele Kinder zur Welt. Nicht selten findet man in den Aufzeichnungen der Kirchenbücher aber auch Ehefrauen, die 10 bis 20 Jahre jünger als ihre Ehemänner waren. Für letztere war es dann in der Regel die zweite Ehefrau, nachdem die erste schon gestorben war, nicht selten im Wochenbett nach einer schwierigen Geburt. Im Jahrhundert, das die Kunstepoche der Romantik hervorbrachte, ging es bei den Eheschließungen in der Regel alles andere als romantisch zu. Eheleute taten sich regelmäßig mehr aus zweckmäßigen Gründen zusammen, die herzliche Liebe kam oft mit der Zeit. Die Frau im Haus nahm dabei mit typischen Funktionen rund ums Haus und der Kindererziehung eine wichtige Rolle für ein gelingendes Leben im Alltag des 19.Jahrhunderts ein.

Ich selbst habe gleich mehrere Vorfahren, die vor ihrem Erwachsenwerden zu Vollwaisen wurden.
Unter anderen mein Ur-Urgroßvater Franz Jakob und sein Bruder Johann Josef Lux, die nicht nicht unmittelbar aus Brenig stammten, dort jedoch offenbar schon Verwandte wohnen hatten. Beide waren Söhne des am 23.08.1780 in Waldorf geborenen Wilhelm Lux und seiner am 21.11.1794 ebenfalls in Waldorf geborenen Frau Anna Maria Grüsgen. Franz Jakob wurde am 11.12.1835 und Johann Josef am 02.04.1839 beide in Waldorf geboren. Die Eltern der beiden waren für die damalige Zeit bei der Geburt des jüngeren von beiden bereits verhältnismäßig alt: der Vater schon 58 Jahre und die Mutter bereits 44 Jahre. Und dann geschah dass, was damals sehr viel öfters vorkam, als wir das heute noch kennen. Die beiden Jungs wurden im Oktober 1843 zu Vollwaisen, als die Eltern aus heute unbekannten Gründen im Abstand von zwei Wochen verstarben. Franz Jakob, mein späterer Ur-Ur-Großvater, war zu der Zeit noch keine acht Jahre und sein jünger Bruder Johann Josef erst vier Jahre alt.

Als Waisen gelangten die beiden nach Brenig. Genaue Belege und weitergehende Informationen darüber, von wem genau sie aufgenommen und weiter erzogen wurden, sind bisher nicht gefunden worden. Auch hierzu muss ich wieder plausible Vermutungen anstellen. Diese könnte etwa wie folgt aussehen:

  1. Entweder die Aufnahme der beiden Waisen erfolgte auf den Blatzheimer Hof, der vermutlich von einem vorhergehenden Pächter Lieberz gekauft worden war. Dazu gehörten auch zwei Töchter, die die beiden Waisen im Erwachsenenalter heirateten und damit später den Hof in deren Eigentum führte.

  2. Oder in dem ehemaligen Blatzheimer Hof wohnte bereits eine Familie Lux, die die verwandten beiden Waisenkinder aufnahm und den Hof später an die beiden Waisenkinder Lux weiter vererbte.

  3. Oder beide wurden im Schornshof aufgenommen, denn die Eltern deren beider späterer Ehefrauen unserer Vollwaisen Gebrüder Lux waren ein am 09.02.1799 in Waldorf geborener Johann Lieberz und eine am 19.12.1807 in Brenig geborene Anna Katharina Claren. Der Name Claren war zu der Zeit mit dem Schornshof verbunden und ist auch heute dort noch in einem Balken über dem Hoftor eingeschnitzt zu finden.

Fest steht jedenfalls, dass die beiden waisen Geschwister gleichfalls Geschwister Lieberz heirateten, die, falls sie nicht vom ehemaligen Blatzheimer Hof stammten zumindest in der Nachbarschaft desselben zu Hause waren. Es gab also – wie so oft in der Zeit - offenbar mehrfach verwandtschaftliche Beziehungen zu den genannten Familiennamen in Brenig und in Waldorf. Der Grund hierfür ist in den mobilen Möglichkeiten zu suchen, die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ausschließlich auf Muskelkraft basierten und den möglichen Aktionsradius stark eingrenzten. Potenzielle Ehepartner lernten sich damals vornehmlich beim sonntäglichen Kirchgang, auf der Kirmes oder beim Schützenfest kennen.


Der Ausschnitt aus der Deutschen Grundkarte zeigt den oberen Schornsberg und die Rücksgasse mit der Bebauung der 2020er Jahre
Die Standorte der Höfe mit Bezug zur Familiengeschichte sind rot umrahmt: ganz oben bzw. links der Schornshof mit einem möglichen Bezug; in der Mitte der Lux-Hof und rechts der neue Hof meines Ururgroßvaters Franz Jakob Lux bzw. der späterer Kahlscheuer-Hof
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Karte: Bezirksregierung Köln

Die Waisen hatten in Brenig Fuß gefasst

Während Johann Josef Lux auf dem Hof blieb, baute sein Bruder, der 1835 geborene Franz Jakob, in der Rücksgasse (heute Hausnummer 15) 1866, also im besten Alter von ca. 31 Jahren, einen neuen Bauernhof, der viel moderner und größer war, als der in Teilen damals schon über 200 Jahre alte ehemalige Blatzheimer Hof im Schornsberg. Es ist anzunehmen, dass die Brüder entsprechend der im Vorgebirge üblichen Realteilungssitte sich das zum ehemals elterlichen Hof gehörende Land bereits mit der Fertigstellung des Hofes in Rücksgasse teilten. 1886 wurden die Ländereien des Hofes nochmals aufgeteilt. Danach verfügte Johann Josef Lux mit seinem Hof im Schornsberg über beurkundete 5,93 ha, wovon 5,71 ha Ackerland waren und der Rest Wiese, Baum- und Gemüsegarten und Hofplatz. Seinem Bruder Franz Jakob dürfte im Rahmen der Realteilungssitte vergleichbar viel Ackerland zugewiesen wurde, das ehemals ganz zum Blatzheimer Hof gehörte.


Der höher gelegene Ortsteil Brenigs in einer aktuellen Kartendarstellung
Karte: Bezirksregierung Köln

Leben auf dem alten Lux-Hof (Blatzheimer Hof), Schornsberg 15

Nach dem Umzug von Franz Jakob Lux in die Rücksgasse lebten auf dem Lux-Hof selbst nur noch Johann Josef Lux und dessen alleinstehende Töchter Anna und KatharinaTrina“ Lux. Je nach Heirat waren seine Söhne Jakob in die Breitestraße 42 und Josef nach Merten gezogen. Seine unverheiratete Tochter Elisabeth, genannt Liesa, war nach Bonn in die Poppelsdorfer Allee gezogen und war dort bis kurz vor ihrem Tod 1940 als Haushaltsgehilfin bei einem „Fräulein“ Schorn „in Anstellung“. Auf dem Lux-Hof praktizierte man wirtschaftlich ein kleinbäuerliches Dasein. Die Ernten aus dem Anbau wurden teils über eigene Marktstände in Köln und Bonn und später über „Sammelfahrer“ veräußert. Mit zunehmendem Alter und nach dem Tod von Johann Josef am 31.05.1911 wurden entsprechend der abnehmenden Schaffenskraft die Lebensverhältnisse im alten Lux-Hof immer ärmlicher. Schließlich lebten die unverheirateten Töchter Anna und Katharina vom Selbstversorger-Anbau und von Almosen bzw. Spenden von Familienangehörigen und der Nachbarschaft. Laut meiner Großmutter Maria Kahlscheuer trugen sowohl ihr Großvater Franz Jakob als auch ihre Mutter Josefa mehrmals wöchentlich Lebensmittel von deren Bauernhof in der Rücksgasse zu den alternden Geschwistern Anna und Katharina in den Lux-Hof. Auch der Neffe Jakob Lux, der einen eigenen Hof in Brenig, Breitestr. 40 bewirtschaftete, trug regelmäßig mit Spenden zum Unterhalt der alternden Tanten Geschwister Lux bei. Da die Geschwister selbständige kleine Bauern waren und es für die keine staatliche Unterstützung gab, sahen sich die weiteren Familienangehörigen in der Pflicht. Kranken- und Rentenversicherungen war bei den vielen Bauern im Vorgebirge bis in die 1970er Jahre nicht üblich bzw. nicht zu finden. So auch nicht bei Anna und Katharina Lux. Gebrechen an Gelenken und andere Leiden wurden deshalb meistens gar nicht erst ärztlich behandelt. Es fehlte dazu schlicht das Geld und bevor ein Stück Ackerland zu diesem Zweck verkauft wurde, musste das Leiden schon extrem sein, wie etwa nach einem Knochenbruch. Maria Kahlscheuers unverheirateter Onkel Josef Lux arbeitete als Knecht auf dem Bauernhof seines Vaters in der Rücksgasse. In den 1910er Jahren verunglückte der mit einer Pferdekarre auf der Zufahrt zum Schornshof als das Pferd plötzlich scheute. Dabei brach er sich ein Bein. Nachdem man den Schwerverletzten zunächst nach Hause geholt hatte, wurde er am folgenden Tag nach einer wohl sehr schmerzhaften Nacht mit einem Pferdefuhrwerk zu den Barmherzigen Brüdern (später Petrus-Krankenhaus) nach Bonn gebracht. Dort schiente man zwar den Bruch, dennoch starb er nach wenigen Tagen an einer Blutvergiftung. An rettendes Penicilin war da noch nicht zu denken. Die durchschnittliche Lebenserwartung im Vorgebirge lag um 1900 unter 70 Jahren.

Die beiden Tanten starben in den 1950er Jahren, zuletzt Katharina 1958. Der Hof ging sodann an die Tochter des Bruders Jakob, also an Katharina Kohler über. Die verarmten Geschwister konnten jahrzehntelang kein Geld in die Instandhaltung des Hofes stecken. Dementsprechend war dieser heruntergekommen. Zudem konnte die alte Hofanlage von ihrem Zuschnitt her die funktionalen Ansprüche eines modernen Obst- und Gemüsehofes in mehrfacher Hinsicht nicht genügen. Deshalb kam nur noch eine Neubau an der alten Hofstelle infrage. Dieses erfolgte schließlich 1964. Zuvor wurden die Gebäude des alten Hofes vom Landschaftsverband Rheinland abgebaut, auf dem Gelände des Freilichtmuseums Kommern in einer älteren Bauausführung wieder neu aufgebaut und kann dort heute zu den Öffnungszeiten des Museums besichtigt werden.


Der ehemals Blatzheimer-Hof bzw. Lux-Hof im Jahre 2025 an seinem neuen Standort im Freilichtmuseum Kommern
Foto: Hans Peter Schneider


Der mittlere Teil des Backsteingebäudes zeigt 2025 den Bauernhof, den sich Franz Jakob Lux 1966 in der heutigen Rücksgasse 15 errichtet hatte. Von dem ehemaligen Vierseitenhof steht heute nur nach das Wohnhaus, der ursprüngliche Torbau rechts vom Wohnhaus und das kurz vor dem 1. Weltkrieg von seinem Schwiegersohn Hermann Kahlscheuer links vom Wohnhaus zusätzlich errichtete Torhaus. Kahlscheuer machte ab 1907 aus dem Bauernhof eine „Kruggfabrik“. in der bis Anfang der 1930er Jahre Rübenkraut produziert wurde und wo bis zu 10 Personen im Winter Arbeit fanden
Foto: Hans Peter Schneider


Totenzettel meines Ur-Ur-Großvaters, der das für die damalige Zeit seltene Alter von über 90 Jahre erreichte.
Die Texte der Totenzettel aus der Zeit wurden regelmäßig vom Pastor verfasst.
Wichtig war dabei im Sterbejahr 1926 noch der Hinweis „Veteran von 1870-71“ als Teilnehmer am damaligen Krieg
gegen Frankreich. Von seinen neun Kinder starben drei bereits „im zarten Alter“..
Wenn es ein Problem mit einem Haustier gab, rief man ihn. Er ersetzte vielfach den Tierarzt und das ohne viel Kosten zu verursachen. Im Totenzettel findet sich deshalb der Hinweis „Große Kenntnis und Erfahrung, die er sich in der Tierheilkunde erworben hatte, ...“.
Und natürlich war es wichtig, auf seinen christlichen Lebenswandel hinzuweisen.
Totenzettel von heute sind da ganz anders.


Brenig, Breitestraße 8 um 1949. Das Foto zeigt ein typisches bäuerliches Tagelöhnerhaus.
Das Fachwerkhausarchitektur lässt auf eine Entstehung im 18. Jahrhundert schließen.
Vermutlich arbeitete der Erbauer als Tagelöhner auf dem naheliegenden (Ploon) bis
1973 befindlichen ehemaligen „Apostelhof“ bzw. Hof der Familie Kalker. Das abgebildete
Haus zählte schon zu den größeren Tagelöhnerhäusern. Ähnliche finden sich noch vielfach
in den Vorgebirgsdörfern.
Das Haus wurde etwa 1961 abgerissen. Bäckermeister Josef Klemmer errichte an dessen Stelle
einen Neubau mit Selbstbedienungsladen
Foto: Sammlung Josef Klemmer

Armut, Sozialversicherungen und Vorsorgemaßnahmen im 19. Jahrhundert im Vorgebirge

Im 19. Jahrhundert bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts war das Vorgebirge durchweg agrarisch geprägt. Auch die von Bismarck eingeführte Sozialgesetzgebung erreichte das Vorgebirge nur bei den dort lebenden Arbeitnehmern, die bis in die 1980er Jahre zu einem beträchtlichen Teil Obst- und Gemüsebau im Nebenerwerb betrieben. Man war im Vorgebirge schon immer fleißig, wenn es um die Wohlstandssorgen ging.
Das Arbeitertum und die damit einhergehende Armutsproblematik in den Städten des 19. Jahrhunderts erreichten das Vorgebirge deshalb in nur unerheblichem Maße. Die bäuerliche Gesellschaft des konnte für sich gesehen den Hunger als das schlimmste Armutsphänomen dank Selbstversorgung weitgehend verhindern. Zum Essen fand sich immer was.

Es gab bis in die 1970er Jahre im Vorgebirge zweierlei Kategorien von Ärzten: Die einen versorgten die Kassenpatienten und die anderen die nicht gesetzlich krankenversicherten Bauern und Selbständigen gegen private Abrechnung. Die Bauern überlegten sich sich wegen der Kostenlast jeden Arztbesuch gründlich. Krankenhausaufenthalte, etwa nach einem Beinbruch zwangen manchen Kleinbauern zum Verkauf einer Kuh oder gar eines Stückes Ackerland. Kein Wunder also, wenn damals manche Erkrankung verschleppt wurde, manche Knochenbrüche schlecht verheilt waren, die spätere Lebensqualität bei manchen stark beeinträchtigt und die Lebenserwartung nicht besonders hoch war.

Wegen der regelmäßig fehlenden gesetzlichen Rentenversicherung der Bauern und Selbständigen musste anderweitig Vorsorge für die alten Tage getroffen werden. In der Regel sorgten die Kinder, die den Hof übernahmen auch fürs Altenteil der Eltern und dort lebenden unverheirateten Onkeln und Tanten. Die brachten sich so weit wie möglich in die täglichen Arbeitsabläufe ein. Die taten noch was sie konnten: die Großmütter im Haushalt und die Großväter im Stall und auf dem Acker.
Schwierig wurde es dann, wenn keine Kinder vorhanden waren und es auch nicht viel zu erben gab. Die Betroffenen konnten froh sein, wenn anderweitige Verwandte oder auch Nachbarn für die lebensnotwendigen Dinge sorgten.
Meine Oma Maria Franken berichtete in diesem Zusammenhang aus ihrer Kindheit in den Jahren vor dem ersten Weltkrieg in der Rücksgasse. Es gab dort ein Backhaus (Backes) für die Anwohner, das reihum genutzt wurde. Auch ihre Eltern und der Onkel nutzten das Backhaus. Gebacken wurde Brot aus Roggen, dass über 14 Tage verbraucht wurde, bis neues gebacken werden musste. Es war die Regel, dass jeder, der das Backes benutzte eines oder gar zwei der frisch gebackenen Brote an die im Schornsberg wohnenden kinderlosen und greisen Geschwister Früh brachte. Jedem in der Nachbarschaft war bekannt, dass die das sehr gut gebrauchen konnten.
Heute gilt als arm, wer weniger als 60 % des Durchschnittseinkommen zur Verfügung hat. Dieser Maßstab war unter den Vorgebirgsbauern nicht anwendbar, sie hatten ja auch keine definiertes „Durchschnittseinkommen“. Dafür sah sich die Verwandtschaft und die Nachbarschaft mehr in der Verantwortung: Man schaute, wie es es dem Verwandten oder Nachbarn ging und half diesem mehr oder weniger. In der gesellschaftlichen Diskussion stand damals lediglich die Armut in den Städten, die wegen der mangelnden Kaufkraft oft genug auch Hunger-Elend bedeutete; im Vorgebirge war der Hunger unter den Armen ein weniger großes Thema und die Bedürftigen waren eher unter den kleinen Bauern zu finden, insbesondere dann, wenn eine unterstützende Familie fehlte. Arbeiter, die sich damals in der sich bildenden Industrie der nahen Städte oder bei der Eisenbahn verdingten, kamen grundsätzlich gut durchs Leben, da sie in der Regel nebenberuflich im Garten Obst und Gemüse produzierten und dieses neben dem Eigenverbrauch auch noch verkauften. Dank Gartenbau waren Lebensmittel im Vorgebirge zumindest stets in erreichbarer Nähe.

Erbsitten im südlichen Rheinland

Seit dem von den Franzosen unter Napoleon im Rheinland eingeführten Code Civil gilt zwar, dass das Erbe zu gleichen Teilen an die Kinder des Erblassers zu gehen hat. Davon ausgenommen bleibt das Erbrecht für Bauernhöfe. Damit soll verhindert werden, dass ein zum Erbe anstehender Hof durch die Aufteilung an mehrere Erben sich wirtschaftlich nicht mehr trägt bzw. „zerschlagen“ oder durch hohe Ausgleichszahlungen wirtschaftlich ruiniert wird. Heute ist dieses in Nordrhein-Westfalen in der sogenannten „Höfeordnung“ gesetzlich geregelt.

Realteilung entlang des Vorgebirges dank intensiver Bewirtschaftung des Ackerlandes

Die Verteilung des Erbes zu gleichen Teilen an die Kinder entspricht der Realteilung. Die Problematik hierbei ist der Umstand, dass die Ackerflächen, die zur Erwirtschaftung des Lebensunterhaltes zur Verfügung stehen, mit jedem Erbgang kleiner werden und über kurz oder lang keine Lebensgrundlage mehr darstellen. Möglich und zu finden ist diese Erbsitte abweichend von den Anerberrechtsmöglichkeiten in der Regel dort, wo das zur Verfügung stehende Land intensiv bewirtschaftet werden kann. Das war im Vorgebirge mit dem praktizierten Obst- und Gemüsebau möglich, nicht zuletzt wegen der günstigen geophysischen Lage des Vorgebirges. Diese ergibt sich aus dem insbesondere am Vorgebirgshang reichlich vorhandenen sehr fruchtbaren Lösboden. Hinzu kommt die vorwiegend Westwinden bestehende Windschattenlage des Vorgebirges, die eine klimatische Gunst für den Obstbau des Vorgebirge darstellt, indem somit im Frühjahr die jungen und empfindlichen Obstblüten nicht so sehr den Spätfrösten ausgesetzt sind, wie etwa in der auslaufen Börde zwischen Eifel und Villerücken bei Meckenheim. Der fruchtbare Boden, das günstige Klima und der ausgesprochene Fleiß der Vorgebirgsbewohner ermöglichten eine extensive Bewirtschaftung der zur Verfügung stehenden Ackerflächen.
Bis in die 1860er Jahre spielte der Weinbau in Vorgebirge eine wichtige Rolle und nach dessen Rückgang nach dem Reblausbefall, der Anbau von anderweitigem Obst und Gemüse. Die nahen Städte Bonn und Köln hatten ab dem 19. Jahrhundert ein enormes Bevölkerungswachstum und einen zunehmenden Bedarf nach Obst und Gemüse. Während die Vorgebirgsbauern zunächst noch mit Muskelkraft zu den Märkten in Bonn und Köln gelangten, stellte in den 1840er Jahren der Bau der Köln-Bonner-Eisenbahn und deren Haltestelle in Roisdorf einen bedeutenden Meilenstein dar, aus dem in den 1920er die Roisdorfer Obst- und Gemüse-Versteigerung erwuchs. So wurde aus einem Hektar Vorgebirgsland durchweg ein Mehrfaches an Gewinn erwirtschaftet als in der Zülpicher Börde aus einem Hektar Getreide- und Hackfruchtanbau. Die intensive Landbewirtschaftung machte die Realteilung im Vorgebirge erst möglich. Auf relativ kleinen Flächen konnten deshalb relativ hohe Erträge erwirtschaftet werden, die auch nach einer Erbteilung noch eine akzeptables Leben ermöglichten.

Auch in der Zeit des kurfürstlichen Feudalismus praktizierten die meisten kleinen Bauern in den Dörfern des Vorgebirges schon Realteilung. Diese konnten von ihren kleinen Ackerflächen alleine ohnehin nicht leben und verdienten sich deshalb saisonal auf den großen Bauernhöfen in geistlicher oder adeliger Hand als Tagelöhner ihren kargen Lebensunterhalt. Anerbersitte unter diesen Umständen lohnte sich für diese Kleinbauern nicht. Aber nach dem Verkauf der geistlichen Immobilien infolge der französische Revolution gelangte zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Vorgebirge frei erworbenes Ackerland aus ehemals geistlichem Eigentum überwiegend unter die Realteilung.

Dennoch gab es auch im Vorgebirge durch all diese Zeit vornehmlich unverheiratete Kinder, die zum Hoferhalt durch verheiratete Geschwister beitrugen, indem sie selbst einem Beruf in der Stadt „in Stellung“ (s.o. Lisa Lux) oder als Mitarbeiter bzw. Knecht oder Magd am Hof des den Hof übernehmenden Geschwisters mitwirkten (s.o. der später verunglückte Josef Lux).
Bis in die 1870 er Jahre sorgte im Vorgebirge der Weinbau für ein gutes Auskommen und danach der Obst- und Gemüsebau mit seinen Vermarktungsmöglichkeiten insbesondere in den Städten Bonn und Köln. Obst- und Gemüsebau stellen im Gegensatz zur„richtigen“ Landwirtschaft mit dem Anbau von Getreide und Hackfrüchten, eine intensive und damit ertragreiche Flächennutzungen dar, die der Realteilung entgegen kommen. Im 20. Jahrhundert nahmen sehr viele realteilende Bauern eine berufliche Tätigkeit in den nahem Städten bei der Bahn oder der sich bildenden Industrie in Wesseling auf, nicht jedoch ohne gleichzeitig den Obst- und Gemüsebau sodann im Nebenerwerb weiter zu betreiben. In den 1990er Jahren ging die Zahl dieser Nebenerwerbsbauern schnell und dramatisch zurück. Die Nachfolgegeneration hatte nur noch wenig Interesse am landwirtschaftlichen Nebenerwerb und hatte sich für gut bezahlte Berufe qualifiziert. Urlaub wurde von denen nicht mehr für Aussaat und Ernte der Anbauprodukte verbraucht sondern für Urlaubsreisen. Ab den frühen 2000er Jahren ist nur noch ein Bevölkerungsanteil von unter einem Prozent im Vorgebirge landwirtschaftlich aktiv. Das Anerbenrecht im Sinne der „Höfeordnung“ gilt heute nur noch für die ganz wenigen landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetriebe im Vorgebirge.



Anerbenrecht

In unserer Region ist diese Erbsitte dort zu finden, wo auf großen Fläche die klassische Landwirtschaft betrieben wird, also der Anbau von Getreide und Hackfrüchten. Dabei handelt es sich um eine extensive Nutzung der Ackerflächen, bei der im Verhältnis wenig Ertrag erwirtschaftet wird, wegen der großen bewirtschafteten Fläche der Ertrag dennoch hoch sein kann.
Im Vorgebirge finden sich solche Flächen traditionell bis auf wenige Ausnahmen nicht. Allenfalls bei Sechtem finden sich solche Flächen oder man überquert den Villerücken nach Westen hin und findet in der Euskirchen-Zülpicher-Börde bzw. in Orten von Swisttal, Rheinbach, Euskirchen, Zülpich usw. alte große Bauernhöfe, die ihre Größe alleine dem Anerbenrecht zu verdanken haben.


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