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Geschichten
im
Vorgebirge aus drei Jahrhunderten Ein Beitrag zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte des Bonner Umlandes Vorbemerkung„Die Kinder sollen es mal besser haben als wir“, ist eine geflügelte Aussage, die jeder kennt. Unser gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Fortschritt im 21. Jahrhundert basiert im Grunde aus dem Streben nach diesem Ziel über viele Generationen hinweg. Angesichts der unbestreitbaren vom Menschen verursachten Klimaerwärmung, der sich daraus ergebenden absehbaren Probleme dieser Welt, sehen wir uns u.a. veranlasst zu fragen, geht es uns denn eigentlich schlecht. Ein Rückblick in die Geschichte meiner eigenen Vorfahren, soll uns zu einigen Perspektiven verhelfen. Der Lebensstandard, den wir heute durchweg finden, war in den 1950er Jahren nur für wenige vorstellbar. Wer damals in gefühltem Wohlstand lebte, würden heute gemessen an der Lebensweise als „arm“ klassifiziert. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren die Lebensverhältnisse nach heutigen Maßstäben als katastrophal zu bewerten. Die Zufriedenheit damals kam aus der Betrachtung, zu erkennen, was unter den damals gegebenen Möglichkeiten erreichbar war. Vielleicht können wir auch diesbezüglich aus der Geschichte lernen, wenn wir unsere Lebensweise nicht ungezügelt weiterentwickeln können um uns auf eine gelingende Zukunft einzustellen. Gewiss wird man 2070 mit Verwunderung darauf schauen, wie wir noch in den 2020er Jahren lebten. Der Blick auf meine eigene Familiengeschichte, mütterlicherseits in Brenig und väterlicherseits in Bonn-Lengsdorf hat naheliegende wie auch praktische Gründe. Ein gewisser Informationsschatz aus alten Urkunden, Fotos und Erzählungen von den Vorfahren ist bereits vorhanden und muss nicht mehr Mühsam erst zusammengetragen werden. Meine im letzten Jahrtausend verstorbenen Großeltern hatte ich damals noch zu den einen und anderen Ereignissen der Geschichte und der darin eingebundenen Familiengeschichte befragen und aufzeichnen können. Viele Ereignisse werden sich in anderen Familien ähnlich abgespielt haben und selbst außergewöhnliche und sehr persönliche Ereignisse dürften sich als nicht weniger interessant erweisen, aus der Betrachtung heraus, wie sie sich in ihrer Zeit abgespielt hatten. Zu gegebener Zeit beabsichtige ich einigen Fällen auch noch Recherchen im weiteren Familien- und Bekanntenumfeld anzustellen, insbesondere, was die für die Region über viele Jahrhunderte so wichtige Geschichte der Landwirtschaft anbelangt, die in den letzten 50 Jahren einen höchst dramatischen Wandel erfahren hat. Meine hier dargelegten Ausführungen sollen also einen Beitrag zu einem erweiterten Geschichtsverständnis bewirken,über die Möglichkeit, diese über Beziehungen bekannten Orten und Personen kennenzulernen. Was mir bei diesem Vorgehen auffiel ist die anderen Lebensumstände in früheren Zeiten und wie schnell dieses in unserer heutigen schnelllebigen Zeit doch aus dem Blickwinkel geraten. Einige Zahlen und typische Probleme bei den angestellten Forschungen Je weiter man mit seinen Ahnengenerationen
zurück geht, um so mehr Personen und ihre Geschichten findet
man. Sind es nur zwei Personen, die die Eltern darstellen, so
findet man unter den Urgroßeltern deren schon acht und unter
den Zu-Ur-Großeltern schon 16 und die Generation davor zählt
deren schon 32. Altersmäßig liegen die Generationen im
18. Jahrhundert weniger
25 Lebensjahre auseinander und und im
Jahre 2022 bei ca. 30 Lebensjahren. Das Durchschnittsalter der
Mütter bei der Geburt des ersten Kindes liegt 2021 in
Nordrhein Westfalen bei 30,1 Jahren.
1991
lag dieses Alter noch bei 27,9 Jahren. Auf der Linie einer meiner
beiden Großmütter konnte ich bisher gesichert bis zu
meinen Ur-Ur-Urgroßeltern zu Beginn des 19. Jahrhunderts
gelangen aber nur spekulativ bis ins 18. Jahrhundert.
Die hier dargelegte Geschichte wird weiter entwickelt und ist offen für Beiträge Dritter Neben
meiner Neugier zu Geschichtsthemen ist mir die Wahrheit stets sehr
wichtig. Deshalb habe ich gar kein Problem damit, meine
Ausführungen ggf. zu korrigieren, wenn neue Erkenntnisse
dieses im Sinne der Wahrheit erforderlich machen.
Weitaus bekannter als meine Vorfahren mütterlicherseits im 18. Jahrhundert ist der Bauernhof, der einst meinem Ur-Urgroßvater als Miteigentümer gehörte und heute im Freilichtmuseum in Kommern für ein ansehnliches und im wahrsten Wortsinn begehbares Zeugnis rheinischer Geschichte steht. |
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