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Zur Erdgeschichte des Vorgebirges rund um Bornheim


Dieses wunderbare Foto wurde mir dankenswerterweise von den Heimatfreunden Roisdorf, Herrn Dr. Ernst Gierlich zur Verfügung gestellt. Es entstand schätzungsweise um 1890 und zeigt den Betrieb der Grube Maria, die oberhalb von Roisdorf Kies und weißen Sand gewerblich abbaute
Foto
: Sammlung Heimatfreunde Roisdorf

Ähnlich ging es in der Kiesgrube oberhalb von Botzdorf in derselben Zeit zu. In den Grubenbetriebe dürften zu der Zeit jeweils bis zu einem Duzend Personen ihren Lebensunterhalt verdient haben. Vermutlich ist der Herr in der Bildmitte in Anzug, mit weißem Hut und Stock der Betriebsinhaber und der weitere Herr im Anzug weiter rechts oben ein leitender kaufmännischer Mitarbeiter oder, wie es früher hieß, ein Beamter des Unternehmens. Bei den übrigen Herren handelt es sich um Grubenarbeiter.
Darüber hinaus lässt das Foto mangels neuer Gruben inzwischen einen beachtlichen Blick in die Erdgeschichte des Vorgebirges zu. So handelt es sich bei der dunklen Kieswand im Hintergrund um Material, das der Rhein vor etwa einer Mio. Jahren dort abgelagert hatte. Dieser Kies aus dem Quartär ist heute rötlich-braun gefärbt und wegen der Verwitterungsprozesse des in späteren Eiszeiten darauf ablagerten Lösses relativ verfestigt, weshalb er bevorzugt als Untergrund beider Anlage von Straßen und zum Verfüllen von Baugruben verwendet wird.
Bei dem Weißen Sand handelt es sich indessen um ein etwa 20 Mio. Jahre älteres Gestein aus dem Miozän. Das zeitlich dazwischen vom Rhein abgelagerte Material wurde von diesem später wieder abtransportiert. Nur der Tatsache, dass vor etwa einem Mio. Jahren der Villehorst damit begann sich zu erheben, ist es zu verdanken, dass der Rhein danach in seinem Ausbreitungsvermögen begrenzt wurde und damit auch die im Bild zu sehende Kieswand im Hintergrund erhalten geblieben ist. Dank dieser Erhebung finden wir heute im Bereich des Vorgebirges den weißen Sand, aber auch Ton und Braunkohleschichten nahe an der heutigen Erdoberfläche quasi schon erschlossen, die andernorts in der Niederrheinischen Bucht sehr viel tiefer liegen. Dazu zählen die Tonschichten und Quellen entlang des Vorgebiges auf etwa gleichem Höhenniveau, angefangen in Lengsdorf über Alfter, Bornheim, Brühl bis Frechen, die in historischer Zeit sowohl für die Trinkwassergewinnung als auch für die Herstellung keramischer Arrtikel wichtig waren. Der im Bild zu sehende weiße Quarzsand erlangte ab dem 19. Jahrhundert im Zuge der Industrialisierung zunehmend an wirtschaftlicher Bedeutung, so für die Herstellung von Glas und für die Verwendung als Formsand in Gießereien. Die im Bild hochbeladene Kutsche fährt den weißen Sand gewiss zu diesen Zwecken ab.
Sehr viel älter ist indessen die Nutzung des weißen Sandes in den Häusern des Vorgbirges und selbst in Bonn zu Reinigungszwecken, indem damit die Böden und Tische des Hauses gescheuert wurden. In diesem Zusammenhang ist aus Brenig Josef Palm zu nennen, der mit seinem Eselskarren jeweils in der zweiten Wochenhälfte in der Botzdorfer Kiesgrube abholte und diesen eimerweise an Privathaushalte von Bornheim bis Hemmerich weiterverkaufte. So wie Josef Palm gab es um Bornheim herum noch viele andere, die mit Esels- oder Hundekarren den weißen Scheuersand an die Ensverbraucher verkauften. Mit dem Thema Quarzsandabbau in Roisdorf haben sich auch schon die Heimatfreunde Roisdorf befasst und auf ihrer Homepage einen sehr lesenswerten Beitrag mit aufschlussreichen Fotos hinterlegt.



Vorwort

In meiner Studentenzeit war das Thema Heimatkunde schon eines, das mir sehr am Herzen lag. Dementsprechend war ich damals im Bornheimer Heimat- und Eifelverein aktiv und hatte mit den Herren Jakob Claren, Albert Breuer und Dr. Horst Bursch Gleichgesinnte gefunden, die in der Zeit ein starkes Team darstellten und den Vereinsmitgliedern im Besonderen und den Borheimern im Allgemeinen heimatkundlich regelmäßig etwas zu bieten hatten. Dazu gehörte unter anderem die Herausgabe der Schriftenreihe Bornheimer Beiträge zur Heimatkunde. Wir gaben uns mit besonders viel Mühe damit: Einerseits sollte sie wissenschaftlichen Qualitäts-Ansprüchen gerecht werden aber auch von interessierten Laien verstanden werden können. Heimatkunde sollte für uns nie eine Sache für studierte Eliten sein, sondern für jedermann zugänglich, weil schon das Wissen darum die Lebensqualität bereichern konnte.

Die Autoren waren u.a. so namhafte Heimatkundler wie Dr. Horst Bursch, der damalige Kreisarchivar Dr. Heinz Döpgen. Heft 1 erschien im Herbst 1984 mit einer Auflage von 900 Exemplaren, von denen – um den wissenschaftlichen Forschungsansprüchen zu entsprechen - ca. 50 Exemplare an die Bibliotheken der deutschen Hochschulen mit den einschlägigen Fachgebieten kostenlos verschickt wurden. Die verbleibenden Exemplate waren nach zwei Wochen schon vollständig vergriffen. Die mir zur Verfügung gestellten fünf Freiexemplare hatte ich an interessierte Freunde vergeben und das einzige mir verbliebene habe ich nun ausgegraben und von meinem damaligen Aufsatz eine Ablichtung im PDF-Format erstellt, die unter den nachfolgenden Links heruntergeladen werden kann.

Neuauflage im PDF-Format

Die Seiten der Schriftenreihe wurden damals aus Ersparnisgründen nicht von der Druckerei professionell in Textblöcken gesetzt. Textverabeitungsprogramme für Personalcomputer steckten noch in den Anfangsschuhen und waren für Ottonormalverbraucher obsolet. Deshalb wurden als Vorlagen für den Offset-Druck von unserem Schriftleiter Dr. Bursch mit der Schreibmaschine erstellte Seiten verwendet. Der hatte sich dabei sehr viel Mühe gemacht, durch ein manuelles ausmessen über mehr oder weniger große Abstände zwischen den Worten einen Blocksatz hinzubekommen. Mitunter musste aber auch schon mal auf Leerzeichen zwischen Interpunktionen ganz verzichtet werden. Heute mag dieses beim Lesen etwas merkwürdig erscheinen, 1984 erschien es uns als besonderes Qualitätsmerkmal, auf das wir stolz waren.
Um die Bindung des Büchleins nicht ganz zu zerstören, konnte ich die Seiten zudem nur scannen, indem ich diese gewölbt lassen musste. Auch das bitte ich höflich zu entschuldigen.

Die im Aufsatz zu findenden Fotos waren im Druckstück schon nicht optimal und die Erstellung des herunterladbaren PDF-Dokumentes im Rahmen eines nicht zu großen Dateiformates, machte die Fotos im Druckstück noch schlechter. Dennoch, wer ihn will, findet nachfolgend den Link zum alten Aufsatz von 1984.

Nach einigen Überlegungen kam ich dann zu dem Entschluss, den Aufsatz sprachlich und inhaltlich zu überarbeiten, mit weiteren Fotos zu versehen, die den textlich schon etwas anspruchsvolleren Inhalt verständlicher erscheinen lassen. Die Darstellung des Aufsatzes erfolgt im PDF-Format und damit der Möglichkeit, diesen leicht herunterladen und anderweitig speichern oder gar auch ausdrucken zu können.

Hier nun zur überarbeiteten Version von 2026 (PDF, 6,6 MB)
Link

Zur Erdgeschichte des Vorgebirges rund um Bornheim

Der Aufsatz lässt sich besser verstehen, wenn die darin enthaltene Tabelle mit den Geo-Zeiten und Ereignissen rund um Bornheim bei der Lektüre daneben gelegt wird. Nachfolgend der
Link nur zur Tabelle mit den geologischen Ereignissen


Eindrucksvoller Driftblock an der Ecke Hohlenberg/Klippe. Wie er und viele andere ähnliche Felsblöcke ins Vorgebirge gelangten, wird u.a. im Aufsatz erklärt. Dazu einfach aufs Foto klicken

Ergänzender Hinweis
Töpfertone und Quellen im Vorgebirge

Die miozönen (vor etwa 20 Mio. Jahren) und auch die aus dem noch älteren und deshalb tiefer liegenden oberoligozänen Tonschichten (vor ca. 30 Mio. Jahren) finden sich auf etwa dem gleichen Höhenniveau entlang des gesamten Vorgebirges bzw. der Ville. In früheren Zeiten wurde dieser Ton zum Töpfern abgebaut. Heute weisen noch alte Straßennamen auf die Dorfstraßen hin. Im Mittelhochdeutschen bezeichnet der Name Uhl oder auch Ule einen Topf. In Bonn-Lengsdorf wurde früher in der am Vorgebirgshang liegenden Uhlstraße getöpfert. Weiter nördlich finden sich in Alfter-Witterschlick und -Vollmershoven auch heute noch Töpfereien, die ihren Ton allerdings sich anliefern lassen. In Brenig wurde in der oberen Breitestraße getöpfert und auf gleichem Höhenniveau in dem immer noch alleine stehenden Haus im Rankenberg, unterhalb des Bisdorfer Wegs. In Borheim-Kardorf wurde in der Uhlgasse getöpfert und in Brühl gab es eine eigene Töpferkultur, die mit ihren „Bartmann-Krügen“ zu einem eigenen Begriff wurden.
Da die Tonschichten im Vorgebirgshang in vielen Fällen Wasser führen und als Quellen hervortreten müssen im Zusammenhang mit den
miozänen Tonschichten an dieser Stelle das Quellgebiet des Breniger Bachs genannte werden, der aus miozänen Schichten hervortritt. In Botzdorf gibt es oberhalb des Botzdorfer Weges die kleine Straße mit dem bezeichnenden Namen Quellenweg. In der Hellstraße tritt Wasser aus dem Vorgebirgshang und nicht weit von da findet sich in einem kleinen Wäldchen der Kreuzbroich. Mit Broich oder auch Brooch wurde früher im Rheinland ein Feuchtgebiet oder auch Quellgebiet bezeichnet. Nicht zu vergessen ist deshalb in Brenig der Rücksbroich, am Ende Rücksgasse im Tal zwischen Rücksgasse und Bergkeuzweg. Heute steht dort am Ende zum Bergkreuzweg hin noch das alte „Wasserhäuschen“, ein Pumpenhaus, das nach dem Ersten Weltkrieg errichtet wurde, um das dort aufgefangene Quellwasser in den zur selben Zeit errichteten Wasserturm für die Wasserversorgung der Breniger zu pumpen. Bis dahin versorgten sich die Breniger vornehmlich aus sogenannten Pützen, die im Dorf für jedermann zugänglich an den Quellhorizonten der der miozänen Ton-Schichten eingerichtet waren. In Brenig waren diese in den 1960er Jahren noch unter Abdeckungen u.a. an folgenden Stellen zu finden: a) Unterer Schornsberg am Feuerwehrhaus; b) Ecke Hüling/Schornsberg; c) Breitestraße in Höhe von Haus Nr. 40).

Indessen lagen die älteren oberoligozänen Tonschichten tiefer und damit auch die Quellhorizonte: In Brenig floss der Mühlenbach auf dieser Tonschicht durchs „Loch“ (tieferliegender Ortsteil von Brenig) in Richtung Bornheim.
Unterhalb der Breitestraße fand sich früher auf Höhe des unbebauten Teiles der Mackgasse in der Ackerfläche ein Quellgebiet, das Anfang der 1970er Jahre im Rahmen der Flurbereinigung drainiert wurde. Etwas weiter nordwärts findet sich heute noch zwischen Haus Rankenberg und der Breitestraße ein kleines Quellgebiet. Das nächste zeigt sich zwischen Dersdorf und Bisdorf in einem kleinen Wäldchen oberhalb des Dersdorfer Bolzplatzes. Auch dort steht noch ein „Wasserhäuschen“, das vor 100 Jahren zur Trinkwasserversorgung der Dersdorfer beitrug.


Der Platz vor der Kirche ist ein überaus geschichtsbeladener Platz im Herzen von Brenig. Die ablesbare Geschichte begann vor etwa 30 Mio. Jahren

Highlights im Herzen von Brenig

1.) Der Breniger Oldtimerclub präsentierte dort mit seinen Freunden viele Jahre lang historische Fahrzeuge.
2.) In den 2010er Jahre wurde der Platz nach Gudula Clasen benannt, die 1944 fünf jüdische Mitbürger aus Köln in ihrem Haus versteckte und damit vor der Gaskammer bewahrte.
3.) Über viele Jahrhunderte bis 1801 zur Zeit der Französischen Besetzung trafen sich hier am ersten Septemberwochenende Heerscharen von Pilgern zu einem großen Wallfahrtsfest, aus dem sich ein Jahrmarkt entwickelte, der sich heute noch im Großkirmestermin der ehemals Breniger Filialkirchen in Bornheim und Dersdorf findet.
4.) Wenige Dezimeter unter der Oberfläche des Schulhofs finden sich die Reste eines römischen Gutshofes, der hier vor ca. 2.000 Jahren stand. Im mittelalterlichen Turm der Breniger Kirche sind zudem eingemauerte römische Weihesteine zu vermuten.

5.) Der Platz um die Kirche wurde vor etwa 700.000 Jahren vom Rhein geformt und stellt eine der am besten ausgeprägten Ausformungen der Oberen Mittelterrasse des Rheins im Vorgebirge dar.
6.) Geologisch trifft man bereits nach einem Meter Tiefe auf den weißen Quarzitsand aus dem oberen Oligozän, den vor etwa 30 Mio. Jahren unter tropischen Klimabedingungen das Meer in einer Bucht im nördlichen Massiv des Rheinischen Schiefergebirges ablagerte.

Zum Erdgeschichte-Aufsatz von 2026

Nachfolgend die schon historischen Fotos und die Bildunterschriften aus dem Aufsatz von 1984

Die 1984 entstandenen Fotos zeigen inzwischen schon historische Ansichten von der Quarzgrube in Botzdorf, die sich seit den 1990er Jahren dank des Einsatzes von LSV, NABU, BUND und Heimat und Eifelverein wieder in einem Renaturieungsprozess befinden. Die in den Fotos zu sehenden Aufschlüsse sind deshalb inzwischen wieder zugewachsen. Am vom LSV und THW oberhalb von Botzdorf errichteten LSV-Aussichtsturm „Fitzeks Weitsicht“ findet sich in Ausstellungsschränken dargestellt und wunderbar erklärt, welche Gesteinsarten in welcher Tiefe und aus welchem geologischen Zeitalter am Vorgebirgshang zu finden sind und wie sie aussehen.


Abb. 2: Oligozäner Quarzsand im Maibroich unmittelbar unter dem Löß anstehend. Die damals darüber lagernden Schichten wurden während der Eiszeiten vom Rhein wieder abgetragen. Den jüngsten Aufschluß besorgte ein sommerlicher Gewitterregen.
Ergänzung aus 2026:
Links ist der heute noch im Maibroich zu findende Wald zu sehen. Der Wirtschaftsweg weist nach Osten auf den Blütenweg und war frisch angelegt worden, aber noch nicht asphaltiert. Ein heftiger Gewitterregen hatten den tiefen graben erodiert und den unter dem aus der Eiszeit stammenden Löss abgetragen, sodass der darunter liegende, vor ca. 30 Mio. Jahren abgelagerte weiße Quarzsand sichtbar freigelegt wurde


Abb. 3:Kölner Schichten“ aus dem Miozän in der Botzdorfer Kiesgrube. Die wechselnden Schichtenabfolge von dunkler Braunkohle und hellgrauem Ton ist klar zu erkennen.
Ergänzung aus 2026:
Das Foto entstand vom Blutpfad aus, der auf Höhe des Wasserbehälters am damaligen Grubenrand vorbeiführte


Abb. 4: Die Botzdorfer Kiesgrube bietet aus dieser Perspektive einen tiefen Einblick in die Geschichte der Landschaft um Bornheim: a) Kiesablagerungen aus dem Quartär; b) Braunkohle und Tonablagerungen aus dem Miozän (Kölner Schichten); c) Quarzitsand aus dem Oberoligozän. Ablagerungen aus dem Pliozän fehlen.
Ergänzung aus 2026:
Das Foto ist zwar qualitativ nach heutigen Maßstäben schlecht. Zeigt jedoch eine Ansicht, wie sie inzwischen nicht mehr möglich ist


Abb. 5: Kölner Schichten am Botzdorfer Weg, gegenüber Haus Nr. 23. zum Zeitpunkt der Aufnahme war der Aufschluss infolge eines Gewitterregens wieder mit einer Schmutzschicht überzogen; dennoch ist in der Mitte die typische Abfolge von hellem Ton und dunkler Braunkohle zu erkennen.


Abb. 10: Driftblöcke aus Quarzit zwischen Stationenweg und Hohlenberg (vor Stationenweg Nr. 15).
Ergänzung aus 2026:
Von den dort ausgerabenen Driftblöcken wurden einige an der Straßenecke Hohelnberg/Klippe abgelegt. Wobei der alte Straßenname Klippe darauf hinweist, dass Steine auch in früheren tagen an dieser stgelle schon eine Rolle spielten


Abb. 15: Bodenerosion am Vorgebirgshang. Allein auf dem im Vordergrund abgebildeten Acker dürften trotz der nur geringen Hangneigung nach einem starken Gewitterregen im Mai 1984 einige Kubikmeter „Mutterboden“ hangabwärts transportiert worden sein.
Ergänzung aus 2026:
Das Foto wurde vom unteren Heideweg aus in Richtung Hellstraße gemacht. Zu sehen sind die Häuser Hellstraße 110 bis 118




Blick von Sechtem aus aufs Vorgebirge.
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Schnitt durch die Niederrheinische Bucht. Zu sehen ist hier deutlich, wie im Bereich der Ville-Scholle andernorts tieferliegende Schichten nach oben gewandert sind
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Der oberhalb von Botzdorf vom LSV und vom THW errichtete Aussichtsturm „Fitzeks Weitsicht“ bietet einen lohnenswerten Besuch. Von dort aus lassen sich Teile des Vorgebirges, der Mittelterrasse und der Kölner Bucht wunderbar einsehen und studieren. Zudem ist dort ein Kabinett von Gesteinsschichten zur Erdgeschichte unserer Region aufgebaut